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kino.to-Alternativen: 3 Jahre danach

Vor etwas über drei Jahren passierte es: Die bekannteste deutschsprachige Streaming-Seite kino.to wurde vom Gesetzgeber aus dem Internet genommen. Und seit diesem Tag zieht mein Artikel zu Alternativen Besucher an (Link veraltet).

Ich will hier nun auch nicht gross auf den Inhalt und die Geschehnisse selbst eingehen – ein Statement dazu habe ich bereits im vorhin verlinkten Artikel selbst. Neben jährlichen Aktualisierungen (wer will schon tote Links auf dem Blog haben?) wurde der Artikel dann auch nicht mehr gross verwaltet, er war einfach online und zog Leute an. Hier nun eine kleine Analyse dieser mit Daten, meist vom August 2010 bis und mit Juli 2014 – kino.to selbst wurde im Juni 2011 offline genommen.

Wer sind diese Leute?

  • 71% aller Besucher kommen aus Deutschland
    15% aus der Schweiz
    5% aus Österreich
  • 75% aller Besucher nutzen einen Windows-Computer
    12% einen Mac
    2% Linux
  • 90% aller Besucher nutzen ein Smartphone oder Tablet
    10 nicht
  • 78% aller Besucher kommen via Suchmaschine auf den Artikel
    17% kommen direkt (z.B. mit Lesezeichen etc.)
  • 7:53 Minute verbringen die Besucher durchschnittlich auf dem Artikel

Sehr spannend finde ich besonders die letzten beiden Werte: Die Direkt-Zugriffe mit dem Artikel als Einstiegsseite zeigen, dass er sich genug bewährt, um gespeichert o.Ä., zu werden. Auch zeigt die lange Besuchszeit, dass da wohl wirklich Alternativen angeschaut und evaluiert werden.

Wie ist der Trend?

Ja, der Artikel zu den Kino.to-Alternativen zieh immer weniger Leute an. Doch vergleichen wir zuerst die Suchtrends bei Google an, ausgehend von den Daten oben mal nur für Deutschland. Hier angezeigt wird die indexierte Menge Such-Anfragen nach „kino.to“ und „kinox.to“ – dem (in)offiziellen kino.to-Nachfolger:

Man sieht sehr gut, wie im Juni 2011 noch kein kinoX.to bekannt war, kino.to selbst aber einen Höchstwert erreicht hatte. Bereits im September 2011 überholten dann die Suchanfragen der Neuversion jene des verschwundenen Vorgängers. Da die meisten Suchenden eine „Alternative für kino.to“ gesucht haben, gibt es hier mal den Suchtrend für diesen Begriff:

Dazu der Besuchertrend des Artikels bei mir:

kinoto2

Spannend zu sehen, dass sich der Besuchstrend nicht so schnell gesenkt hat, wie der Suchtrend nach den Alternativen. Ebenfalls interessant: Die hohen Besucherzahlen im Sommer 2013 waren sowohl beim Artikel als auch bei den Suchanfragen zu kinox.to ersichtlich – dabei war der Sommer doch gar nicht so schlecht, letztes Jahr?

Abschliessend kann ich sagen, dass ich von meinem Artikel viel gelernt habe: Es bringt viel, wenn man in kurzer Zeit guten Inhalt zur Verfügung stellen kann – und der bringt Benutzer auch langfristig wieder zurück auf die Webseite. Also: Qualität vor Quantität!

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