Kommentare 0

Ninite Updater oder: Wie ich lernte, Updates zu lieben.

Gleich kurz vorab: Dies hier ist kein gesponserter Beitrag.

Wir alle sollten es regelmässig tun, wissen das auch, und trotzdem vergessen/verschieben/ignorieren wir es regelmässig: das Updaten der Software unserer Computer. Während sich Betriebssysteme brav selbständig um Updates kümmern, haben es die meisten Programme nicht so dringend, aktuell zu sein.

Klar, viele Tools haben ihre eigenen Updater dabei, die sich pflichtbewusst in den Autostart des Computers eintragen und auch gleich noch in der Taskleiste einnisten. Dies ist meiner Meinung nach eher lästig, verlangsamt es doch den System-Start und nagt immer ein wenig den Ressourcen. Nicht selten sind auch unnötige Benachrichtigungen Alltag. Und während sich aus dem MacOS-Store installierte Apps brav selbst updaten, leiden auch Apple-Nutzer unter diesem Update-Schlammassel (zumindest soweit ich als Windows-Nutzer weiss). Wir alle wollen doch unsere Rechner sicher und auf dem aktuellsten Stand halten, wieso ist es also nicht so einfach wie beispielsweise bei Smartphones?

Die Lösung: Ninite Updater

Vor einigen Wochen habe ich dann endlich eine Lösung entdeckt, per Zufall, auf Reddit. Die Lösung ist der Ninite Updater, der (kleine) Bruder von Ninite (Pro). Während Ninite selbst schon ein super Programm dafür ist, gleich mehrere frei verfügbare Tools zu aktualisieren, hilft der Ninite Updater genau bei dem, was oben als so mühsam beschrieben wurde: dem Aktualisieren von einem ganzen Sortiment an Tools.

nin2

(Bild via 7Tutorials)

Klar, keine Lösung ohne ein neues Problem. Beim Ninite Updater gibt es zwei Minuspunkte:

  • Er kostet $9.99.
  • Nicht jedes Tool wird aktualisiert.

Der erste Punkt ist natürlich kein wirkliches Problem. Knapp 10 Franken sollte jedem dieser „Luxus“ wert sein, keine Diskussion. Der zweite Punkt, ja, verständlich aber natürlich schade. Trotzdem, durch das kombinierte Updaten all dieser Software-Stückchen erspart mir regelmässig viel Zeit, nerven und Aufwand.

Einige werden sich nun denken: Na prima, einfach noch ein Programm, das sich wie beschrieben im Autostart einklinkt. Hier räume ich regelmässig auf – nachmachen jedoch auf eigene Gefahr! Um die Autostart-Dienste und -Programme schnell anzupassen, geht ihr unter Windows wie folgt vor:

  1. Presst die Windows-Taste und die [R]-Taste gleichzeitig.
  2. Gebt msconfig ein und klickt OK.
  3. Deaktiviert im Tab Systemstart unerwünschte (und euch bekannte) Dienste.
  4. Startet den PC neu.

Wie gesagt, tut dies auf eigene Verantwortung und nur, wenn ihr wisst, was ihr da tut.

Was sind eure Tricks, um eure Geräte sicher und aktuell zu halten? Alles manuell? Oder vielleicht doch ein anderes, ähnliches Programm wie der Ninite Updater?

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on LinkedInBuffer this pageEmail this to someone

Schreibe eine Antwort