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TV-Serien: Herbst 2012 – Meine kleinen Reviews

Er ist definitiv vorbei, dieser Sommer. Endlich, wer mag schon dieses andauernde, helle und viel zu heisse Licht, die Wassersportgeilheit und all dieses Zeug? Nun startet aber der Serienherbst, hier nun meine Zusammenfassung. Natürlich ist hier nichts vollständig, ich beziehe mich auch auf die Starts in den USA, vieles davon kommt also erst später in der Schweiz und Deutschland an. Nun aber los, folgendes habe ich mir in den letzten Wochen angetan:

Revolution (neu 2012)

Boom, schwupps, und die ganze Erde ist ohne Strom. Einfach so. Mehrere Jahre später ist nichts mehr wie vorher, irgendwie soll aber herausgefunden werden, was eigentlich passiert ist und was dagegen getan werden kann. Klingt ein bisschen nach FlashForward, ist aber bereits aber der zweiten Folge zum gähnen öde. Der Pilot war super, tolle Kulissen, schön umgesetzt, sympathische Charakter. Und dann war’s das. Wer weiss, vielleicht wird die Serie noch spannender, momentan ist es aber eher ein Warten darauf, das endlich mal wieder etwas passiert.

Guys with Kids (neu 2012)

Der Name sagt schon alles. Männer, mit Kindern. Einer davon noch verheiratet, die anderen single. Simpel. Könnte auch ganz lustig sein, die „Live-Lache“ der Aufzeichnung ist aber so unglaublich penetrant, dass ich bereits bei der zweiten Folge aufgeben musste. Schade.

The New Normal (neu 2012)

Ein schwules Pärchen will ein Kind und findet per Zufall genau die richtige Leihmutter. Was hier so platt und ziemlich dämlich klingt ist meine Überraschung dieser Serien-Saison: Intelligent, charmant und trotzdem urkomisch, eine Mischung aus Little Miss Sunshine, Modern Family (siehe unten) und Meet the Parents.

Good Luck Charlie (Staffel 3)

Etwas happy-feeling hat die Disney-Serie natürlich schon, wer das nicht mag wird hier falsch sein. Nachdem Charlie aus dem putzig-sprachlosen Alter entwachsen ist und nun mehr aktiv mitwirkt, gibt es weiteren Nachwuchs. Kann man sich wunderbar mal anschauen, entspannt und hat Witz.

Animal Practice (neu 2012)

Eine Praxis mit einem zynischen Chefarzt, einer verfeindet/befreundeten Leiterin, leicht kindlichen oder komischen Angestellten, klingt nach Scrubs. Fügt man Tiere hinzu, hat man Animal Practice. Ist leider nur halb so spassig wie JD, Turk und Co.kann man nach ein zwei Episoden aber durchaus schauen. Bonus: der absurd coole Kapuzineraffe im Kittel, Dr. Rizzo.

Doctor Who (Staffel 7)

Zuerst: „Doctor“, nicht „Dr“. Doctor Who ist kein Arzt, er ist einfach der Doctor. Doctor Who, in der aktuellen 7ten Staffel (nach dem Reboot 2005) gespielt von Matt Smith, kämpft weiter gegen Daleks, Cybermen und irgendwie sich selbst. Der Raum-Zeit-Reisende wird neue Begleitende kriegen, was man bereits in der ersten Folge erahnen kann. Mehr soll nicht verraten sein, wer Doctor Who noch nicht kennt: unbedingt schauen!

How I met your Mother (Staffel 8)

So leid mir das tut, aber die Serie dreht sich zum x-ten Mal im Kreis. Ted sieht die „Mutter“ irgendwie, aber halt nicht, Barney und Robin wissen halt nicht, was sie wollen, Marshall und Lily (nun mit Baby Marvin) haben es toll miteinander. Hin und wieder ein „Legen…dary“ oder ein „Challenge Accepted“ von Barney oder etwas Zweideutigkeit von Lily, das war es aber. Sehr schade, die ursprünglich gute Serie hat sich an ihrem eigenen Erfolg ausgelaufen.

The Big Bang Theory (Staffel 6)

Auch die Nerds mit der Blondine stehen auf der Schwelle zum HIMYM-Effekt. Die eigentlich geniale und auch mal etwas andere Serie beginnt langsam, sich etwas zu wiederholen. Das Howard auf der ISS herum schwebt und Comic-Verkäufer Stuart zu einem Hauptcharakter befördert wird, kommt da sehr gelegen. Ansehen lohnt sich also auch weiter.

 Two and a half Men (Staffel 10)

Ashton Kutcher gefällt nicht allen. Nach 8 Staffeln Charlie-legt-Frauen-flach-Alan-aber-nicht fand ich den Walden Smith aber sehr erfrischend. Auch die 10te Staffel ist wieder etwas anders, Jake ist bei der Armee und Walden will heiraten. Aber was treibt eigentlich Rose jetzt? Die Neubesetzung tut weiter gut.

New Girl (Staffel 2)

Bereits in der Mitte der ersten Staffeln war Jess‘ etwas Charakter etwas abgelutscht. Sie wohnte mit drei ganz lustigen Typen in einer WG, war aber nicht mehr das „New Girl“, eher das dauer-bubu-Glubschblick Hipster-Girl. So viel Spass es auch macht, Nick, Schmidt und Winston zuzuschauen (und natürlich Cece), genau so unerträglich stark geht einem Zooey Deschanel mit ihrem unerträglich putzigen Getue auf den Sack.

2 Broke Girls (Staffel 2)

Der Cupcake-Laden ist noch weit entfernt, die Geschichte gerät immer mehr in den Hintergrund. Damit kann man dank Max, Caroline und auch Sophie eigentlich ganz gut leben – wäre da nicht der Lach-Track im Hintergrund. Wieso nur, wieso? Die Sprüche sind weiter dümmlich aber spassig, ansehen kann man sich das Ganze auch als Mann – nicht nur wegen der Optik.

Modern Family (Staffel 4)

Ed O’Neill aka Al Bundy ist immer noch ein liebenswerter Macho, hat immer noch einen schwulen Sohn und einen übermotivierten Schwiegersohn. Das Konzept bleibt gleich, ist zum Glück aber noch nicht so abgelutscht wie bei HIMYM. Grosse Neuigkeiten gleich in der ersten Episode, mehr sei aber nicht verraten.

Nun zu euch, was schaut ihr zur Zeit? Schaut ihr Serien in der Originalsprache oder auf Deutsch? Stimmt ihr mit meinen Review überein? Natürlich sind auch anderen Serientipps willkommen!

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